ApuXan® stimuliert kontrolliert das Immunsystem

Wie bekämpft das Immunsystem virale Infektionen

Wie bekämpft das Immunsystem virale Infektionen wie z.B. den Corona Virus (SARS-CoV-2)?

Das Immunsystem ist ein körpereigenes Schutzsystem zur Abwehr von fremden oder giftigen Substanzen oder Krankheitserregern wie z.B. Viren.

Unser Immunsystem kann Viren auf zwei Wegen bekämpfen:

  • Bildung von Antikörpern
  • T-Killerzellen (zytotoxische T-Zellen)

 

Abbildung 1: Zu einem Krankheitserreger (z.B. Virus) passen immer nur bestimmte, spezifische Antikörper, so wie zu einem Schloss auch nur ein bestimmter Schlüssel passt

 

Bildung von neutralisierenden Antikörpern:

Zur Abwehr von Krankheitserregern (z.B. Viren oder Bakterien) produzieren Abwehrzellen in unserem Körper maßgeschneiderte Antikörper sogenannte neutralisierende Antikörper. Diese zirkulieren im Blut und können Krankheitserreger schnell erkennen, an sich binden und abtöten. Vom Beginn der Virusinfektion bis zur Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl passender Antikörper vergehen ungefähr fünf Tage.

Die Antikörper erkennen jedoch nur einen bestimmten Virus. Nur dieser eine Virus passt genau wie ein Schlüssel in das Antikörper-Schloss (Abbildung 1). Ändert sich das Virus (Mutation) z.B. während einer Grippewelle oder im nächsten Jahr, so müssen vom Organismus neue Antikörper gebildet werden. D.h. man muss jedes Mal eine Virusinfektion überstehen, bevor Antikörper gebildet werden, die uns vor dem identisch gleichen Virus bei der nächsten Infektion schützen. Ändert sich das Virus, haben wir keinen Schutz mehr bei der nächsten Ansteckung.

Abwehr durch T-Killerzellen (zytotoxische Zellen):

Der zweite wichtige Weg zur Bekämpfung von Viren sind T-Killerzellen. Sie werden auch zytotoxische T-Zellen (von „zyto“, altgriechisch: Zelle und „toxikon“, altgriechisch: Gift) genannt. Nach einer Virusinfektion werden T-Killerzellen in ausreichender Menge von unserem Organismus mit einigen Tagen Verzögerung gebildet.

T-Killerzellen sind laut Prof. Drosten (Leiter des Instituts für Virologie der Charité Berlin) der eigentliche Grund für das Stoppen viraler Erkrankungen wie beispielsweise der „Corona-Krankheit“. Sie erkennen vom Virus befallene Körperzellen und bewirken sofort deren Zerstörung und Entfernung aus dem Körper. Dadurch werden auch diese Viren unschädlich gemacht, die sich bereits in der Körperzelle befinden (siehe Abbildung 2).

 

Abbildung 2: Zerstörung von mit Virus befallenen Körperzellen durch T-Killerzellen

 

Die Bildung von T-Killerzellen geschieht jedoch erst nach Tagen der Ansteckung mit z.B. SARS-CoV-2 (Corona Virus) und kann für Personen, die zur Risikogruppe zählen, oftmals zu spät sein. Ein ähnliches Beispiel ist die SARS-Pandemie, die sich im Jahr 2002/2003 von Südchina ausbreitete. SARS wird ebenfalls durch Corona Viren übertragen und ruft ein schweres akutes Atemwegssyndrom hervor. Bei der SARS-Pandemie stellte man fest, dass 80-90% der infizierten Patienten einen starken Abfall der T-Killerzellen im Vergleich zur gesunden Kontrollgruppe erlitten [3]. Damit hat SARS die T-Killerzellen so stark reduziert, dass die körpereigene Immunantwort nur schwach ausfällt.

Dies ist der Grund, warum Patienten mit einem geschwächten Immunsystem zur Risikogruppe zählen und besonders gefährdet für schwere Krankheitsverläufe sind. Darunter fallen Patienten, die an Krankheiten leiden, die mit einer Immunschwäche einhergehen z.B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Tumorerkrankungen oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen z.B. Cortison. Besonders gefährdet sind auch ältere Personen sowie Patienten mit anderen Vorerkrankungen z.B. Diabetes mellitus, Asthma.

Die verzögerte Immunantwort mittels T-Killerzellen ist also die Ursache für die verspätete Zerstörung des Virus und kann damit im schlimmsten Fall zum Tod führen. Es ist deshalb notwendig, das Immunsystem auf eine Infektion vorzubereiten – es kontrolliert zu trainieren.

Wie stimuliert ApuXan® kontrolliert das Immunsystem?

Das Spray ApuXan® wird in die Mundschleimhaut und unter die Zunge appliziert. In der Mundschleimhaut patrouillieren spezielle Immunzellen (Langerhans-Zellen, ein Subtyp der dendritischen Zellen). Die Langerhans-Zellen erkennen über spezielle Rezeptoren den Wirkstoff Beta 1-3/1-6 -Glucan von ApuXan als quasi Pathogen (Fremdstoff) und lösen über eine Immunkaskade die kontrollierte Stimulation von zytotoxische T-Zellen aus.

Diese T-Killerzellen wandern anschließend zum Ort der Infektion, z.B. dem Rachenbereich oder der Lunge. D.h. Beta 1-3/1-6 Glucan trainiert das Immunsystem und bereitet es auf eine bevorstehende Infektion unspezifisch vor. Wenn die Infektion auftritt, ist das Immunsystem schon vorbereitet und kann sofort via den T-Killerzellen reagieren und Viren jeder Art neutralisieren.

Warum ist ApuXan® effektiver als andere beta-Glucan oder Medizinalpilz Produkte?

In Medizinalpilzen sind beta-Glucane Bestandteile der Zellwand und dadurch oft eingebunden in ein Gerüst aus anderen Zellwandbestandteilen. Dies kann die immunologische Erkennung durch Dendritische Zellen, Langerhans-Zellen oder Lymphozyten über ihre jeweiligen Rezeptoren behindern. Extrakte weisen zwar eine höhere beta-Glucan-Konzentration auf, sind jedoch weiterhin schwer-wasserlöslich und damit nur schwer vom Körper aufnehmbar.

Entscheidend für die Erkennung von Beta 1-3/1-6 Glucan durch die Rezeptoren der Immunzellen ist, dass Beta 1-3/1-6-Glucan frei vorliegt und damit nicht mehr eingebunden ist in die Zellwände der Medizinalpilze. Das Herstellverfahren PuranoTec® von ApuXan® legt quasi Beta 1-3/1-6-Glucan durch eine sehr starke Zerkleinerung bis unter 0,4 µm frei und macht es damit sehr leicht für Immunzellen detektierbar, was zu einer effektiven Immunkaskade führt. Durch die kleine Partikelgröße von Beta 1-3/1-6-Glucan in ApuXan kann Beta 1-3/1-6-Glucan nicht nur erkannt werden, sondern auch von den Immunzellen phagozitiert (gefressen) werden, was eine Voraussetzung für eine Immunstimulation ist.

Für Makrophagen konnte gezeigt werden, dass Partikel mit einer Größe von 0,5 µm zu 80 % besser aufgenommen werden, als solche mit einer Größe von 4,5 µm [1]. Ab einer Größe von 15 bis 25 µm stoßen die Fresszellen an ihre Grenzen und können diese Partikel nicht mehr aufnehmen. Für Partikel größer als 10 µm ist damit eine Immunantwort über Makrophagen nahezu ausgeschlossen. Medizinalpilze oder beta-Glucan Produkte in Kapselform sind mit einer durchschnittliche Partikelgröße von über 100µm wesentlich größer als 10 µm.

 

[1] Pacheco, P., White, D. & Sulchek, T. Effects of microparticle size and Fc density on macrophage phagocytosis. PLoS One 8, e60989, doi:10.1371/journal.pone.0060989 (2013).